Gerade im Sommer bietet der
Swimming
Pool im eigenen Garten eine willkommene Abkühlung.
Man sollte sich allerdings vor der Anschaffung genau informieren, denn
ein Pool macht mehr Arbeit als ein einfaches Planschbecken.
Zunächst muss es genug Platz geben. Der Pool muss auf einer
ebenen Fläche stehen, die möglichst fest und stabil
ist. Ein Pool fasst ungefähr 10000 Liter Wasser.
Außerdem sollte er nicht zu nah an Häusern oder
Bäumen aufgestellt werden und natürlich ausreichend
direkte Sonneneinstrahlung erhalten. Wichtig ist auch ein
Stromanschluss, denn das Wasser der Pools wird mit einer Pumpe
gefiltert.
Es gibt verschiedene Arten von frei stehenden
Swim Spas
Swimming Pools. Am einfachsten im Aufbau sind die so genannten Flexi
oder Quick Pools. Diese sind rund, bestehen aus
widerstandsfähiger Folie und einem aufblasbarem Ring.
Füllt man den Pool mit Wasser, richtet er sich automatisch
auf. Daneben gibt es die Pools, bei denen man erst einen Stahlrahmen
aufbauen muss, um Wände und Boden zu befestigen.
Dafür gibt es hier neben der klassischen, runden Form auch
eckige und ovale Modelle.
Über eine Leiter gelangt man in den Pool. Ein Skimmer saugt
das Wasser für die Pumpe an, über einen zweiten
Schlauch wird das gefilterte Wasser wieder in den Pool gepumpt. Eine
Abdeckplane hält zwar grobe Verschmutzungen fern, trotzdem
soll das gesamte Poolwasser pro Tag einmal umgewälzt werden.
Neben Kartuschenfilteranlagen gibt es die leistungsfähigeren
Sandfilteranlagen.
Damit keine Keime ins Wasser gelangen empfiehlt sich die Zugabe von
Chlor. Zudem sollte der PH – Gehalt des
Wassersregelmäßig kontrolliert werden.
Er soll zwischen 7,2 – 7,6 liegen. Gegen Algenwachstum
empfiehlt sich ein Algenschutzmittel. Eine sanftere Methode den Pool
ohne Chlor zu desinfizieren basiert auf Aktivsauerstoff. Um das Wasser
zu testen, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten. Von
Teststreifen über Tabletten bis hin zu elektronischen
Messgeräten.
Hat man erst einmal eine Grundausstattung beisammen, steht dem
ausgiebigen Planschen und Schwimmen nichts mehr im Weg. Wer sich noch
intensiver mit der Pflege des Pools beschäftigen will, dem
steht zahlreiches Zubehör zur Verfügung.
Bodenstaubsauger können Schmutz entfernen, Flockungsmittel
bindet Kleinstschmutzpartikel. Solaranlagen können das
Poolwasser zusätzlich erwärmen und Dächer
ermöglichen das Baden auch bei Regenwetter und
kälteren Temperaturen. Und auch wenn man den Pool im Winter
nicht abbauen möchte, gibt es hierfür verschiedene
Lösungen.